Sonntag, 23. April 2017

[Rezension] "Paper Prince"

Ja, es hat diesmal ein wenig länger gedauert, um den zweiten Teil der "Paper"-Reihe zu beenden, aber nun bin ich gestern endlich dazu gekommen und möchte euch gerne davon erzählen.
Da es eine Fortsetzung ist, wird diese Rezension Dinge aus dem ersten Teil aufgreifen. Wer diesen noch nicht gelesen hat, sollte vielleicht an dieser Stelle stoppen und nochmal vorbei kommen, wenn er den ersten Teil gelesen hat ☺ Aber nun los gehts..

• Autor: Erin Watt (Pseudonym zweier Autorinnen)
• Verlag: Piper
• Seiten: 363
• Ausgabe: Klappbroschur
• Preis: 12,99 € [D]  13,40 € [A]
• 2. Teil der "Paper"-Trilogie


Worum geht's?

Als Ella aus der Villa der Royals flieht, in die sie vor einiger Zeit ziehen musste, merkt Reed, dass er ohne Ella nicht sein kann und begibt sich auf die Suche nach ihr. Er möchte das Geschehnis aufklären, dass den Leser am Ende von Teil 1 mit einem miesen Cliffhanger zurück lässt.
Reed merkt schnell, dass sich die Suche nach ihr schwerer herausstellt, als gedacht. Seine Brüder hassen ihn für das, was er getan hat und so sucht er sie alleine mit Höhen und Tiefen nach ihr.
Kann er Ella finden und sie wieder für sich zurück gewinnen?

Meine Meinung

Der erste Teil hinterließ mich mit einem üblen Cliffhanger, nach dem ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Die Geschichte begann dann aus der Sicht von Reed, womit mir der Einstieg ins Buch gleich gut gelang. Auch wenn Reed ein arroganter Kerl ist, mochte ich die Art und Weise, wie er seinen weichen Kern zum Vorschein brachte und sich selbst eingesteht, dass er Fehler macht und gemacht hat. Später kommt dann auch wieder Ella zu Wort, von der ich aber ewig lange genervt war. Es gab ein ewiges Hin und Her und manchmal hatte das Buch so seine gewissen Längen, bei der ich gerne ein paar Seiten übersprungen hätte. Allerdings haben die beiden Autorinnen auch hier wieder keinerlei Scheu vor neuen Geschehnissen gehabt und haben durch überraschende Momente wieder Spannung rein gebracht. Die typischen Klischees dieses Genres sind hier alle wieder vertreten, allerdings finde ich es total bescheuert, dass in dem Buch einfach jeder mit jedem schläft! *Affe mit Händen vorm Gesicht* Teilweise werden die Mädchen in dem Buch wie Gegenstände behandelt. So ist es zum Beispiel zwischen den beiden Royal-Zwillingen, die sich eine Freundin teilen. Nicht normal. Aber wie auch immer :D
Wie zu erwarten, endet das Buch, wie Teil 1, mit einem Cliffhanger. Dieser lässt mich aber gar nicht erstaunen, sondern gibt mir eine gewisse Skepsis. Plötzlich passieren so viele überraschende Wendungen und selbst Reed lügt Ella wieder an. Dann fällt der Vorhang und alle warten auf Band 3. Ich war ein kleines bisschen aufgebracht über dieses Ende, was mir ein bisschen erzwungen vorkam, um unbedingt noch ein spannendes Ende hinzubekommen. 
Der Schreibstil war jedoch wieder sehr flüssig und leicht zu lesen. So hübsch, wie das Cover auch wieder ist, vergebe ich noch 3 von 5 Sterne für "Paper Prince".



Freitag, 7. April 2017

[Rezension] "Mondprinzessin"

Gebannt und gefesselt ab der ersten Seite habe ich dieses Buch förmlich verschlungen und das innerhalb eines Tages. Ja, es ist wahrscheinlich auch kein Wunder bei den paar Seiten, aber schaut selbst ...

• Autor: Ava Reed
• Verlag: Drachenmond Verlag
• Seiten: 256
• Taschenbuch/ kartoniert
• Einzelband (jedoch soll eine Kurzgeschichte folgen...)

Hier geht es direkt zum Buch

Worum geht's? 

Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Lynn. Sie wächst in einem Heim für Vollwaisen auf, indem sie sich ziemlich fehl am Platz fühlt. Mit keinem dort versteht sie sich und hat selbst mit der Hausmutter Probleme. Ihr einziger Freund ist Jim, ihr Trainer für Kraftsport. Auf ihren 18. Geburtstag fiebert sie deshalb sehnsüchtig hin. Er ihr ist einziger Lichtblick und der Inbegriff von Freiheit. Als sie aber an diesem besagten Tag leuchtende Stellen an ihrem Körper entdeckt und dabei Schmerzen empfindet, rennt sie davon ohne dabei vor ihrem inneren Leuchten flüchten zu können. Sie gerät in die Fänge von zwei Männern, deren Ziel es ist, Lynn umzubringen. Jedoch wird sie von dem Mondkrieger Juri gerettet, der sie mit auf dem Mond nimmt und ihr klar macht, dass dies ihr zu Hause ist und dort ihre Eltern auf sie warten, die Lynn jahrelang vermisst und gesucht haben. Lynn muss sich schnell in das Leben fügen, dass sie nun zu führen hat, nämlich das Leben der Mondprinzessin. In ihrer Zeit als solche verliert sie sich immer mehr an Juri, der ihr es gleich tut. Doch Lynn ist bereits einem von 3 Prinzen versprochen, die sie schon bald kennen lernen muss..

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, bin mit hohen Erwartungen gestartet und war von der ersten Seite an begeistert. Ava Reeds Schreibstil ist wundervoll, sie fügt jedes Wort so perfekt aneinander, dass man die Seiten nur so überfliegt. Jedes Kapitel beginnt mit einem wunderschönen Zitat und ist dabei verziert mit Sternen. Die Aufmachung des kompletten Buches ist wunderschön, auch Illustrationen sind dabei. Das macht richtig Spaß aufs Lesen!
Ich mochte alle Charaktere. Keiner war zu oberflächlich beschrieben, sodass man sich jeden klar vorstellen konnte. Der einzige Manko war, dass Lynn sich zu schnell an das Leben auf dem Mond gewöhnt hat und das obwohl sie 17 Jahre geglaubt hat, es gäbe kein Leben auf dem Mond. Dies müsste ihr ja eigentlich alles ziemlich suspekt sein, jedoch akzeptiert sie es viel zu schnell und fügt sich dem Ganzen. Das Ende war sehr überraschend und auch wenn ich schon andere Meinungen darüber gelesen habe, fand ich es absolut nicht vorhersehbar und mich hat es sehr berührt. Mit ein paar Tränchen hab ich das Buch dann auch beendet. Meinetwegen hätte es gut und gerne noch 100 Seiten mehr haben können. Ich vermisse die Charaktere jetzt irgendwie sehr und hoffe, es gibt noch zumindest eine Zusatzgeschichte gibt. Ava Reed hat dies bereits auf ihrem Blog angekündigt.. 

Ich freue mich, mal wieder ein tolles Buch gelesen zu haben und vergebe dafür 4 von 5 Sternen.
🌟🌟🌟🌟/5 


Alleine das Cover verdient doch schon einen Stern oder nicht? ♥

Donnerstag, 6. April 2017

[Rezension] "Sommernachtswende"

Seit der Leipziger Buchmesse bin ich ganz vernarrt in den Drachenmond Verlag und würde am liebsten jedes Buch von diesem tollen Verlag lesen… Mein zweites Buch davon habe ich neulich erst beendet und möchte es euch heute gerne vorstellen.

• Titel: Sommernachtswende
• Autor: Christelle Zaurrini
• Verlag: Drachenmond Verlag
• Seiten: 256
• Preis: 12,00 €  (D)
• Einzelband – es gibt allerdings einen
   Folgeband mit
   Nebencharakteren aus
   "Sommernachtswende" in der
   Hauptrolle

Worum geht es?

Emma erlebte bis jetzt nur Tiefpunkte in ihrem Leben. Nach dem Tod ihrer Mutter versinkt sie zusammen mit ihrem Vater in tiefer Trauer. Die beiden ziehen auf Wunsch des Vaters hin in eine andere Stadt und Emma muss von jetzt auf gleich alles hinter sich lassen, selbst ihre beste Freundin.
Als sie sich auf deren Wunsch nach einiger Zeit widerwillig auf ein Klassentreffen in ihrer alten Heimat einlässt, muss sie sich dort auch ihrem alten Leben stellen. Erinnerungen, alte Lieben und tiefe Trauer tauchen wieder auf. Ihr Ex macht ihr das Leben schwer und eigentlich will sie nur wieder zurück nach Hause. Doch dann trifft sie auf Dylan, der selbst eine schwere Vergangenheit hinter sich und es auch jetzt nicht einfach im Leben hat. Wieso wirkt Dylan so anziehend auf Emma? Und warum kommt er ihr bloß so bekannt vor…?

Meine Meinung:

Zu allererst muss ich sagen, dass das Cover so so schön ist, genauso wie die Aufmachung im ganzen Buch. Alles ist schön verziert und verschnörkelt. Dafür ist der Verlag bekannt und deshalb mag ich ihn auch so. Das Buch geht sehr schön los, hat einen flüssigen Schreibstil und man freundet sich direkt mit Emma an. Sie tut einem leid und man trauert mit ihr mit, kann sie einfach nur nachvollziehen. Der Prolog lässt einen aber mit anderen Erwartungen auf das Buch zurück. Vielleicht weiß der ein oder andere, was ich damit meine. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Emma und Dylan erzählt, die beide sehr sympathisch sind und mit ihren schicksalhaften Vergangenheiten eine Menge Spannung erzeugen. Aufgrund mehrere Sichtweisen ist es lockerer und leichter zu lesen. Ein paar Mal kommt es auch vor, dass jemand anderes das Erzählen übernimmt. Das ist beispielsweise sehr schön dargestellt, als Dylans vierjährige Schwester zu Wort kommt. Grundlegend war die Geschichte eine einfache Liebesgeschichte, die an manchen Stellen ruhig etwas mehr ausgebaut werden konnte. Es gab Szenen, die einen fiebern ließen, allerdings nicht weiter beleuchtet wurden. So hatten Emma und Dylan zum Beispiel jede Menge bedeutende Geheimnisse voreinander und obwohl sie jeden Tag von früh bis abends miteinander verbrachten, sprachen sie nie darüber. Auch der Höhepunkt der Geschichte, das bekannte Drama in jeder Liebesgeschichte, war sehr schnell wieder beendet und ab und an lief die Handlung einfach zu rund ab und alles war Friede-Freude-Eierkuchen. Es war trotz alledem eine schöne, lockere Geschichte für Zwischendurch, bei der man sich nicht besonders anstrengen muss und die empfehlenswert für alle New Adult-Fans ist. Man darf die offenen Fragen, die man sich beim Lesen stellt, nicht so ernst nehmen. ;-)
Von mir gibt es schlussendlich 4 von 5 Sternen.