Montag, 26. März 2018

[Rezension] "Love and Ashes"

Die Leipziger Buchmesse habe ich dieses Jahr mal dafür genutzt, auch kleinere Verlage bzw. unbekanntere Bücher und Autoren zu entdecken. Dabei bin ich auf das Buch "Love and Ashes - Dein Licht in meiner Dunkelheit" gestoßen, was mich direkt durch sein hübsches Cover angesprochen hat. Dann ging es auch direkt mit dem Lesen los und heute kann ich euch meinen Eindruck davon geben.

• Titel: " Love and Ashes - Dein Licht in meiner Dunkelheit"
• Autor: Sarah Stankewitz
• Verlag: BoD - Books on Demand
• Seiten: 330 mit Danksagung
• Ausgabe: Taschenbuch
• Preis: 10,99 € (meine Ausgabe / kann abweichen)
• Einzelband

Worum geht's?

Lova und Ashes sind ein Herz und eine Seele. Die beiden teilen eine sehr enge Freundschaft und bezeichnen sich selbst als Seelenverwandte. Als Lova allerdings einen positiven Schwangerschaftstest mit gerade einmal 22 Jahren in der Hand hält, bricht eine Welt für sie zusammen. Dann wird sie auch noch vom Vater des Babys im Stich gelassen und Lova ist alleine auf sich gestellt. Wie sollte sie das nur um alles in der Welt meistern? Zum Glück gibt es da ihren besten Freund, der versichert, sie bei allen Dingen zu unterstützen und der sie ab dem Zeitpunkt an keine Sekunde alleine lässt. Doch wie in den meisten Fällen, geht so eine Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht gut aus.. Oder etwa bei den beiden?
Nach und nach ist Lova allerdings doch dabei, Gefühle für Ashes zu entwickeln, aber das sind sicherlich nur die Hormone.
Doch nicht nur der drohende Verlust ihrer jahrelangen Freundschaft ist einer Hindernis für ihre Gefühle..

Meine Meinung:


Das Büch lässt sich wirklich super lesen, die Charaktere sind sehr authentisch und realistisch dargestellt. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, sondern lässt ihre Protagonisten offen und frei heraus erzählen. Eine lebensechte Geschichte, wie sie im Alltag passiert. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich selten erlebe, dass man sich so in einem Buchcharakter wiederfindet. Naja und was soll ich sagen... Ashes ist ein Kerl zum Verlieben, auch wenn es natürlich nur wenige Ashes auf diesem Planeten gibt und mir seine Eigenschaften dann ab und an doch etwas zu viel wurden ;-)
Allgemein war die Geschichte sehr spannend erzählt. Es gab reichlich Höhen und Tiefen - Abschnitte, bei denen der Leser mitfiebert und wissen möchte, wie es weitergeht. Ich mochte die Protagonistin Lova, allerdings hat sie sich im Laufe der Geschichte verweichlicht. Das anfangs taffe Mädel wirkte plötzlich schwach, aber das kann man ihr in ihrer Situation auch nicht verübeln.
Das Buch war durchweg übersät mit Klischees und so dann auch das Ende. Aber wie genau das aussieht, überlasse ich gerne euch :-)
Letztendlich vergebe ich 4 von 5 Sternen 



Freitag, 16. März 2018

[Rezension] "Eisige Schwestern"

Nach langer Zeit schreibe ich heute mal wieder eine Rezension. Und dann auch noch über einen Psychothriller, wer hätte das gedacht?

• Titel: "Eisige Schwestern"
• Autor: "S. K. Tremayne"
• Verlag: Droemer Knaur
• Seiten: 396 ohne Danksagung
• Ausgabe: broschiert
• Einzelband

Worum geht's?

Vor 13 Monaten verlor die Vorzeige-Familie Moorcroft bei einem tragischen Unfall die sechsjährige Zwillingstochter Lydia. Daraufhin sind Mutter Sarah und Vater Angus psychisch am Ende und beschließen einen Neuanfang. Zusammen mit Töchterchen Kirstie ziehen sie auf eine verlassene Privatinsel in Schottland, die Angus geerbt hat. Hier soll alles besser werden und die Vergangenheit kann ruhen. Doch auch  hier finden die Eltern keinen Frieden, denn Kirstie äußert sich in letzter Zeit immer merkwürdiger. Sie behauptet felsenfest, ihre verstorbene Zwillingsschwester Lydia zu sein. Sie verhält sich eigenartig, findet an ihrer neuen Schule keine Freunde und kapselt sich immer mehr ab. Während Mutter Sarah immer mehr in Gedanken versinkt und sich in ihren Zweifeln nicht retten kann, kommt es auch zu Problemen mit ihrem Ehemann. Alleine auf der Insel merkt Sarah, dass hier irgendetwas nicht stimmt und sie fragt sich tatsächlich, welche ihrer Mädchen sie vor einem Jahr beerdigt hat. 

Meine Meinung

Nachdem ich mich vor einigen Jahren mit Thrillern versucht habe aber daran das Interesse verloren hatte, habe ich mir nun auf Empfehlung hin "Eisige Schwestern" bei Arvelle bestellt. Es kostete mich nur 5,99 €, also warum nicht? Ich las ein bisschen hinein und konnte es von da an nicht mehr aus der Hand legen. Es fesselte mich von der ersten Seite an. Ich benötigte für das Buch gerade mal 2 Tage, was für mich neuerdings eine Hochleistung ist, da ich gar nicht zum Lesen komme. Aber für dieses Buch habe ich mal alles stehen und liegen gelassen, denn ich wollte wissen, was wirklich damals bei dem Unfall passiert war. Der Schreibstil ist sehr flüssig und für mich lies es sich so lesen, als würde ich einen Film schauen. Alles ist sehr bildlich beschrieben, sodass man sich die schottischen Hebriden sehr schön vorstellen kann. Die Geschichte ist sehr verstrickt, sie fordert zum Nachdenken und verwirrt an manchen stellen - so wie ich es mir bei einem Thriller vorstelle. Ich fand die Charaktere sehr sympathisch und bin immer noch schockiert von diesem Ende :(
Dieses Buch schließt man mit einem Stein im Magen ab. Ich habe gespaltene Meinungen darüber gelesen, aber für mich ist dieses Buch ein gelungener Psychothriller. Noch einmal würde ich es wahrscheinlich nicht lesen, aber weiterempfehlen kann ich es auf jeden Fall. Deshalb vergebe ich für dieses Buch 5 von 5 Sternen.

🌟🌟🌟🌟🌟









Samstag, 20. Mai 2017

[Rezension] "For good"

Auch heute möchte ich euch gerne wieder ein Buch aus dem Drachenmond Verlag vorstellen und euch meine Meinung kundtun. Beginnen wir aber erst einmal mit Zahlen und Fakten ...

• Titel: "For good - Über die Liebe und das Leben"
• Autor: Ava Reed
• Verlag: Drachenmond Verlag
• Seiten: 216
• Ausgabe: kartoniert
• Einzelband

Worum geht's?

Als Charlie erfährt, dass Ben, die Liebe ihres Lebens, tot ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Charlie versinkt in tiefer Trauer und Verzweiflung. Sie weiß nicht mehr, was sie machen soll und spielt selbst mit den Gedanken an Selbstmord. Immer wieder schaut sie auf die Vergangenheit zurück. Daran, wie Ben und sie sich kennen und lieben gelernt haben. Ihre Trauer erstickt sie regelrecht, sodass sie die schönen Seiten des Lebens überhaupt nicht mehr erkennt und feststellen muss, dass es nie wieder so sein wird, wie es einmal war.

Meine Meinung

Mit Begeisterung startete ich in diese Geschichte. Schon die ersten Seiten forderten ein paar Tränchen, denn jeder, der in einer Beziehung ist, kann Charlie nachvollziehen und leidet mit ihr mit. Da ich den wundervollen Schreibstil durch "Mondprinzessin" von Ava Reed kannte, war ich auch hier wieder sehr gespannt darauf. Und ich wurde in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Ava Reed hat einen sehr poetischen, Gedanken anregenden Schreibstil, bei dem man auch wundervoll zwischen den Zeilen lesen kann.
Erzählt wird in dem Buch immer im Wechsel, einmal in der Gegenwarts- und einmal in der Vergangenheits-Perspektive. So ist es sehr abwechslungsreich. Nun muss ich aber sagen, dass die Story immer mehr nachgelassen hat. Für mich war die Geschichte zwar emotional, es gab aber keine großen Höhepunkte oder immens traurige Stellen. Oft konnte man viele Dinge schon voraussehen und es machte gar keinen richtigen Spaß, alles schon vorher zu ahnen. Ich mochte auch Charlie nicht immer so besonders. Sie holte sich einfach nirgendwo Hilfe und das konnte ich nicht verstehen. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ben war okay, aber mehr leider auch nicht. Wie sie zusammen kamen und dann generell der ganze Verlauf ihrer Beziehung war so 0815, wie es besser nicht hätte sein können.
Bei der Sternevergabe hadere ich echt sehr mit mir, deswegen gibt es heute mal halbe Sterne, sodass ich letztendlich 2,5 von 5 Sterne vergebe.



Freitag, 5. Mai 2017

[Rezension] "Verwandte Seelen" 2

Heute möchte ich euch gerne meinen Lese-Eindruck vom zweiten Teil der "Verwandte Seelen"-Trilogie vorstellen. Nachdem ich vom ersten Teil eher nicht so begeistert war, war es nur selbstverständlich, dass ich mich dann mehr oder weniger zum zweiten Teil zwingen musste. Ich weiß nicht, woran es lag, dass mir der erste Teil nicht so gut gefallen hat. Vielleicht hab ich ihn einfach zum falschen Zeitpunkt gelesen.
Sollte jemand noch nicht den ersten Teil gelesen haben und dies noch vor haben, der komme bitte später wieder. :-)  Da ich eine Fortsetzung rezensiere, greife ich auf Geschehnisse aus dem ersten Teil zurück. Und nun geht's los..


• Autor: Nica Stevens
• Seiten: 275 (ohne Danksagung etc.)
• Verlag: Drachenmond Verlag
• Ausgabe: Taschenbuch kartoniert
• Preis: 12,90 €
• 2. Teil der "Verwandte Seelen"-Trilogie

Worum geht's?

Nachdem Samantha in das Leben einer Unsterblichen getaucht ist und dem Tod noch gerade so von der Schippe springen konnte, beginnt sie mit Jake ein glückliches Dasein voller Liebe und Freude. Immer im Hinterkopf, dass ihr Großvater Dougal sie auf dem Gewissen hat und die Menschen immer noch versklavt werden. Jake und Samantha verbindet jedoch eine so innige Liebe, das diese selbst die größte Furcht überwindet.
Doch lange hält das Glück nicht an, denn Esca, der Feind von Jake, hat es auf Samantha abgesehen. Dabei gerät Samantha in große Gefahr, jedoch auch ihre Freunde und letztendlich ihr gesamter Clan..

Meine Meinung:

Wie ich oben schon geschrieben habe, hatte ich anfangs kein Interesse, der Geschichte zu folgen. Allerdings hatte ich die Bücher nun einmal im Regal stehen und ganz umsonst sollte dies ja auch nicht sein. Zum Glück habe ich mich dazu überwunden, denn ich muss sagen, dass mir der zweite Teil nun viel besser gefallen hat, als der erste. Es mag viele Gründe haben, aber meiner Meinung nach einen ziemlich wichtigen (auch wenn das jetzt vielleicht spoilert): Jake und Samantha hängen sich nicht ständig gegenseitig an den Lippen und duseln sich ihre Liebesgeständnisse zu. Das war mir im ersten Teil echt deutlich zu viel! Auch muss ich sagen, dass Samantha eine krasse Wendung gemacht hat. Wo sie doch im ersten Teil mit ihren 19 Jahren noch wie ein kleines bockiges Kind war und bei jeder Kleinigkeit jammerte, so war sie nun reifer und härter im Nehmen.
Ich fand auch, dass im zweiten Teil mehr Spannung und viel mehr Geschehnisse stecken. Wir wechseln immer wieder zwischen unterschiedlichen Locations, welche sehr schön bildhaft beschrieben sind und man sich dadurch mittendrin fühlt. Auch wenn es hier ein bisschen actionreicher und an manchen Stellen auch brutaler zu geht, konnte ich nicht von der Geschichte ablassen. Wir fühlen mit Samantha und gehen mit ihr zusammen eine emotionale und aufregende Reise ins Ungewisse und in die Gefahr.
Hin und wieder waren manche Szenen zwar sehr schnell abgehandelt, jedoch folgte dann gleich die nächste. Es wurde also nie langweilig. Band 3 wartet nun auch schon in meinem Regal darauf, gelesen zu werden. Ich bin gespannt, was Nica Stevens sich noch für die beiden Turteltäubchen ausgedacht hat.
Von mir gibt es schlussendlich 4 von 5 Sterne. 
🌟🌟🌟🌟/5 





Sonntag, 23. April 2017

[Rezension] "Paper Prince"

Ja, es hat diesmal ein wenig länger gedauert, um den zweiten Teil der "Paper"-Reihe zu beenden, aber nun bin ich gestern endlich dazu gekommen und möchte euch gerne davon erzählen.
Da es eine Fortsetzung ist, wird diese Rezension Dinge aus dem ersten Teil aufgreifen. Wer diesen noch nicht gelesen hat, sollte vielleicht an dieser Stelle stoppen und nochmal vorbei kommen, wenn er den ersten Teil gelesen hat ☺ Aber nun los gehts..

• Autor: Erin Watt (Pseudonym zweier Autorinnen)
• Verlag: Piper
• Seiten: 363
• Ausgabe: Klappbroschur
• Preis: 12,99 € [D]  13,40 € [A]
• 2. Teil der "Paper"-Trilogie


Worum geht's?

Als Ella aus der Villa der Royals flieht, in die sie vor einiger Zeit ziehen musste, merkt Reed, dass er ohne Ella nicht sein kann und begibt sich auf die Suche nach ihr. Er möchte das Geschehnis aufklären, dass den Leser am Ende von Teil 1 mit einem miesen Cliffhanger zurück lässt.
Reed merkt schnell, dass sich die Suche nach ihr schwerer herausstellt, als gedacht. Seine Brüder hassen ihn für das, was er getan hat und so sucht er sie alleine mit Höhen und Tiefen nach ihr.
Kann er Ella finden und sie wieder für sich zurück gewinnen?

Meine Meinung

Der erste Teil hinterließ mich mit einem üblen Cliffhanger, nach dem ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Die Geschichte begann dann aus der Sicht von Reed, womit mir der Einstieg ins Buch gleich gut gelang. Auch wenn Reed ein arroganter Kerl ist, mochte ich die Art und Weise, wie er seinen weichen Kern zum Vorschein brachte und sich selbst eingesteht, dass er Fehler macht und gemacht hat. Später kommt dann auch wieder Ella zu Wort, von der ich aber ewig lange genervt war. Es gab ein ewiges Hin und Her und manchmal hatte das Buch so seine gewissen Längen, bei der ich gerne ein paar Seiten übersprungen hätte. Allerdings haben die beiden Autorinnen auch hier wieder keinerlei Scheu vor neuen Geschehnissen gehabt und haben durch überraschende Momente wieder Spannung rein gebracht. Die typischen Klischees dieses Genres sind hier alle wieder vertreten, allerdings finde ich es total bescheuert, dass in dem Buch einfach jeder mit jedem schläft! *Affe mit Händen vorm Gesicht* Teilweise werden die Mädchen in dem Buch wie Gegenstände behandelt. So ist es zum Beispiel zwischen den beiden Royal-Zwillingen, die sich eine Freundin teilen. Nicht normal. Aber wie auch immer :D
Wie zu erwarten, endet das Buch, wie Teil 1, mit einem Cliffhanger. Dieser lässt mich aber gar nicht erstaunen, sondern gibt mir eine gewisse Skepsis. Plötzlich passieren so viele überraschende Wendungen und selbst Reed lügt Ella wieder an. Dann fällt der Vorhang und alle warten auf Band 3. Ich war ein kleines bisschen aufgebracht über dieses Ende, was mir ein bisschen erzwungen vorkam, um unbedingt noch ein spannendes Ende hinzubekommen. 
Der Schreibstil war jedoch wieder sehr flüssig und leicht zu lesen. So hübsch, wie das Cover auch wieder ist, vergebe ich noch 3 von 5 Sterne für "Paper Prince".



Freitag, 7. April 2017

[Rezension] "Mondprinzessin"

Gebannt und gefesselt ab der ersten Seite habe ich dieses Buch förmlich verschlungen und das innerhalb eines Tages. Ja, es ist wahrscheinlich auch kein Wunder bei den paar Seiten, aber schaut selbst ...

• Autor: Ava Reed
• Verlag: Drachenmond Verlag
• Seiten: 256
• Taschenbuch/ kartoniert
• Einzelband (jedoch soll eine Kurzgeschichte folgen...)

Hier geht es direkt zum Buch

Worum geht's? 

Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Lynn. Sie wächst in einem Heim für Vollwaisen auf, indem sie sich ziemlich fehl am Platz fühlt. Mit keinem dort versteht sie sich und hat selbst mit der Hausmutter Probleme. Ihr einziger Freund ist Jim, ihr Trainer für Kraftsport. Auf ihren 18. Geburtstag fiebert sie deshalb sehnsüchtig hin. Er ihr ist einziger Lichtblick und der Inbegriff von Freiheit. Als sie aber an diesem besagten Tag leuchtende Stellen an ihrem Körper entdeckt und dabei Schmerzen empfindet, rennt sie davon ohne dabei vor ihrem inneren Leuchten flüchten zu können. Sie gerät in die Fänge von zwei Männern, deren Ziel es ist, Lynn umzubringen. Jedoch wird sie von dem Mondkrieger Juri gerettet, der sie mit auf dem Mond nimmt und ihr klar macht, dass dies ihr zu Hause ist und dort ihre Eltern auf sie warten, die Lynn jahrelang vermisst und gesucht haben. Lynn muss sich schnell in das Leben fügen, dass sie nun zu führen hat, nämlich das Leben der Mondprinzessin. In ihrer Zeit als solche verliert sie sich immer mehr an Juri, der ihr es gleich tut. Doch Lynn ist bereits einem von 3 Prinzen versprochen, die sie schon bald kennen lernen muss..

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, bin mit hohen Erwartungen gestartet und war von der ersten Seite an begeistert. Ava Reeds Schreibstil ist wundervoll, sie fügt jedes Wort so perfekt aneinander, dass man die Seiten nur so überfliegt. Jedes Kapitel beginnt mit einem wunderschönen Zitat und ist dabei verziert mit Sternen. Die Aufmachung des kompletten Buches ist wunderschön, auch Illustrationen sind dabei. Das macht richtig Spaß aufs Lesen!
Ich mochte alle Charaktere. Keiner war zu oberflächlich beschrieben, sodass man sich jeden klar vorstellen konnte. Der einzige Manko war, dass Lynn sich zu schnell an das Leben auf dem Mond gewöhnt hat und das obwohl sie 17 Jahre geglaubt hat, es gäbe kein Leben auf dem Mond. Dies müsste ihr ja eigentlich alles ziemlich suspekt sein, jedoch akzeptiert sie es viel zu schnell und fügt sich dem Ganzen. Das Ende war sehr überraschend und auch wenn ich schon andere Meinungen darüber gelesen habe, fand ich es absolut nicht vorhersehbar und mich hat es sehr berührt. Mit ein paar Tränchen hab ich das Buch dann auch beendet. Meinetwegen hätte es gut und gerne noch 100 Seiten mehr haben können. Ich vermisse die Charaktere jetzt irgendwie sehr und hoffe, es gibt noch zumindest eine Zusatzgeschichte gibt. Ava Reed hat dies bereits auf ihrem Blog angekündigt.. 

Ich freue mich, mal wieder ein tolles Buch gelesen zu haben und vergebe dafür 4 von 5 Sternen.
🌟🌟🌟🌟/5 


Alleine das Cover verdient doch schon einen Stern oder nicht? ♥

Donnerstag, 6. April 2017

[Rezension] "Sommernachtswende"

Seit der Leipziger Buchmesse bin ich ganz vernarrt in den Drachenmond Verlag und würde am liebsten jedes Buch von diesem tollen Verlag lesen… Mein zweites Buch davon habe ich neulich erst beendet und möchte es euch heute gerne vorstellen.

• Titel: Sommernachtswende
• Autor: Christelle Zaurrini
• Verlag: Drachenmond Verlag
• Seiten: 256
• Preis: 12,00 €  (D)
• Einzelband – es gibt allerdings einen
   Folgeband mit
   Nebencharakteren aus
   "Sommernachtswende" in der
   Hauptrolle

Worum geht es?

Emma erlebte bis jetzt nur Tiefpunkte in ihrem Leben. Nach dem Tod ihrer Mutter versinkt sie zusammen mit ihrem Vater in tiefer Trauer. Die beiden ziehen auf Wunsch des Vaters hin in eine andere Stadt und Emma muss von jetzt auf gleich alles hinter sich lassen, selbst ihre beste Freundin.
Als sie sich auf deren Wunsch nach einiger Zeit widerwillig auf ein Klassentreffen in ihrer alten Heimat einlässt, muss sie sich dort auch ihrem alten Leben stellen. Erinnerungen, alte Lieben und tiefe Trauer tauchen wieder auf. Ihr Ex macht ihr das Leben schwer und eigentlich will sie nur wieder zurück nach Hause. Doch dann trifft sie auf Dylan, der selbst eine schwere Vergangenheit hinter sich und es auch jetzt nicht einfach im Leben hat. Wieso wirkt Dylan so anziehend auf Emma? Und warum kommt er ihr bloß so bekannt vor…?

Meine Meinung:

Zu allererst muss ich sagen, dass das Cover so so schön ist, genauso wie die Aufmachung im ganzen Buch. Alles ist schön verziert und verschnörkelt. Dafür ist der Verlag bekannt und deshalb mag ich ihn auch so. Das Buch geht sehr schön los, hat einen flüssigen Schreibstil und man freundet sich direkt mit Emma an. Sie tut einem leid und man trauert mit ihr mit, kann sie einfach nur nachvollziehen. Der Prolog lässt einen aber mit anderen Erwartungen auf das Buch zurück. Vielleicht weiß der ein oder andere, was ich damit meine. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Emma und Dylan erzählt, die beide sehr sympathisch sind und mit ihren schicksalhaften Vergangenheiten eine Menge Spannung erzeugen. Aufgrund mehrere Sichtweisen ist es lockerer und leichter zu lesen. Ein paar Mal kommt es auch vor, dass jemand anderes das Erzählen übernimmt. Das ist beispielsweise sehr schön dargestellt, als Dylans vierjährige Schwester zu Wort kommt. Grundlegend war die Geschichte eine einfache Liebesgeschichte, die an manchen Stellen ruhig etwas mehr ausgebaut werden konnte. Es gab Szenen, die einen fiebern ließen, allerdings nicht weiter beleuchtet wurden. So hatten Emma und Dylan zum Beispiel jede Menge bedeutende Geheimnisse voreinander und obwohl sie jeden Tag von früh bis abends miteinander verbrachten, sprachen sie nie darüber. Auch der Höhepunkt der Geschichte, das bekannte Drama in jeder Liebesgeschichte, war sehr schnell wieder beendet und ab und an lief die Handlung einfach zu rund ab und alles war Friede-Freude-Eierkuchen. Es war trotz alledem eine schöne, lockere Geschichte für Zwischendurch, bei der man sich nicht besonders anstrengen muss und die empfehlenswert für alle New Adult-Fans ist. Man darf die offenen Fragen, die man sich beim Lesen stellt, nicht so ernst nehmen. ;-)
Von mir gibt es schlussendlich 4 von 5 Sternen.